10 Tipps für mehr Sicherheit in Südafrika

Wie sicher ist Südafrika und was kannst du selbst tun, um dich sicherer zu fühlen?

Wir geben dir nachfolgend 10 Tipps für mehr Sicherheit.

Wenn wir von unserer Südafrika Reise berichten, ist die Frage nach der Sicherheit meist die erste. Auch wir haben uns vor unserem Roadtrip mit dem Thema auseinandergesetzt, da ja die schlimmsten Horrorszenarien kursieren.

Wir sind zu dem Entschluss gekommen, dass man die Sicherheitslage nicht verallgemeinern kann. Man muss zwischen den Großstädten wie Kapstadt/ Johannesburg und den kleinen Ortschaften wie Hermanus stark differenzieren. In den Großstädten ist erhöhte Vorsicht geboten. Es gibt jedoch viele Dinge, die du tun kannst, um einem Verbrechen vorzubeugen. Wir haben nachfolgend die wichtigsten Punkte zusammengefasst.

1. Trage deine Wertsachen bitte nicht offensichtlich mit dir herum. Besser ist ein Rucksack, der genug Stauraum für deine Wertgegenstände wie z. B. *Spiegelreflexkamera*, *Drohne*, *Gropro*, Handy bietet.

2. Lass deine Wertsachen nicht im Sichtfeld deines Autos liegen (nicht auf dem Rücksitz etc.), auch nicht während der Fahrt! An Kreuzungsbereichen ist besondere Vorsicht geboten! Es kommt häufig vor, dass bei Fahrzeugen die Scheiben eingeschlagen werden. Wir hatten unseren *Rucksack* immer im Fußraum (Beifahrerseite). Von außen konnte man ihn so nicht sehen.

3. Schalte immer die Türverrieglung beim Fahren zu.

4. In Johannesburg solltest du sogar deine Fensterscheiben geschlossen halten.

5. Nimm keine Tramper mit.

6. Fahre nicht im Dunkeln, wenn es vermeidbar ist.

7. Trage nicht unnötig viel Geld mit dir herum. Wir haben immer unseren *Geldgürtel* dabei. Größere Geldbeträge und unsere Kreditkarten sind so gut vor Diebstahl geschützt. Wir haben zusätzlich noch eine normale *Geldbörse* dabei (mit maximal 50,00 €) um die alltäglichen Dinge zu bezahlen und nicht immer in dem Gürtel wühlen zu müssen.

8. Trage keinen auffälligen Schmuck, du würdest nur unnötige Aufmerksamkeit erregen.

9. Achte bei der Buchung deiner Unterkunft auf eine sichere Wohngegend, vor allem in den Großstädten.

10. Halte Türen und Fenster (in deiner Abwesenheit) in deiner Unterkunft geschlossen.

Wir haben diese Dinge berücksichtigt und fühlten uns nie unsicher. Etwas merkwürdig waren anfangs die Eisentüren vor den eigentlichen Wohnungstüren. Wir wohnten in Kapstadt in einer gehobenen Gegend (Goodwood). Vor der kleinen Siedlung gab es einen Sicherheitscheckpoint, der rund um die Uhr besetzt war. Wir mussten uns täglich in eine Liste eintragen, wenn wir das Gelände passiert haben. Vor unserer Wohnungstür war dann zur Sicherheit noch eine Eisentür, die wir zusätzlich zuschließen konnten.

Eisentür in Kapstadt – Goodwood

 

Ein bisschen beklemmend war das für uns schon. Wohnen im Hochsicherheitstrakt war auch für uns eine neue Erfahrung. Mit der Zeit hatten wir uns daran gewöhnt. Trotzdem sind wir froh, dass wir zu Hause auf die übertriebenen Sicherheitsvorkehrungen verzichten können.

Mit Ausnahme von 2 Unterkünften hatten alle Airbnb’s die wir buchten hohe Tore, die zusätzlich mit Strom gesichert waren. Teilweise waren sogar Alarmanlagen im Haus installiert. Wir bekamen dann von den Vermietern eine Fernbedienung, mit der wir das Tor öffnen und schließen konnten.

Die vielen Vorsichtsmaßnahmen zeigen, dass die Kriminalität in Südafrika leider allgegenwärtig ist. Bei dem extremen Kontrast zwischen Arm und Reich auf engstem Raum ist das auch kein Wunder. Verrückt machen solltest du dich deswegen aber nicht. Verbrechen gibt es überall auf der Welt und eine Garantie, dass nichts passiert hast du nie. Wenn du die aufgeführten Dinge berücksichtigst und aufmerksam bist, hast du schon viel für deine eigene Sicherheit getan.

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