Chapman’s Peak Drive – die schönste Küstenstraße

Chapman‘s Peak Drive ist eine der schönsten Küstenstraßen weltweit. In jedem Reiseführer wird empfohlen, einmal diese Strecke entlang zu fahren und die atemberaubende Aussicht zu genießen. Doch lohnt sich die Fahrt tatsächlich? Und mit welcher Tagestour lässt sich die Fahrt auf der Küstenstraße gut verbinden?

Nachdem wir einige Fotos von Aussichtspunkten entlang dieser Straße gesehen hatten, waren wir so begeistert, dass wir diese unbedingt in unseren Roadtrip einbauen mussten. Am sinnvollsten lässt sich der Chapman‘s Peak Drive mit einer Fahrt zum Cape Point/Kap der guten Hoffnung kombinieren. Die 9 km lange Küstenstraße liegt auf der Kap-Halbinsel südlich von Kapstadt. Da die Straße mautpflichtig ist, musst du 40 Rand am Check Point bezahlen. Hebe den Quittungsbeleg gut auf, diesen musst du ein paar Meter weiter noch einmal vorzeigen. Um die Fahrt richtig genießen zu können, solltest du ausreichend Zeit einplanen. Es gibt auf der 9 km langen Strecke unzählige Aussichtspunkte – einer schöner als der andere. Wir mussten einfach überall einen kurzen Stopp einlegen. Wenn du ohnehin von Kapstadt oder Umgebung zum Cape Point fahren möchtest, dann überzeuge dich selbst von den Reizen dieser besonderen Straße.

Chapman’s Peak Drive, Südafrika

 

Chapman’s Peak Drive

 

Chapman’s Peak Drive, Aussichtspunkt

 

Bitte beachte: Je nach Variation der Route bist du im Schnitt ca. 2 Stunden (reine Fahrtzeit) unterwegs, mit anhalten an den Aussichtspunkten brauchst du natürlich noch etwas länger. Wenn du anschließend noch einen weiten Weg vor dir hast, empfehlen wir dir, deine Tour möglichst früh am Morgen zu starten. Das Fahren im Dunkeln ist  gefährlich. Mehr Infos dazu findest du in diesem Beitrag.

Cape Point – Traumhafter Aussichtspunkt mit Schattenseiten

Auf dem Weg von Kapstadt in Richtung Garden Route baut fast jeder einen Zwischenstopp am Kap der guten Hoffnung ein. Schließlich ist das Kap weltweit bekannt und ein Foto am berühmten Schild schon fast ein Muss. Das Kap der guten Hoffnung und der Cape Point gehören zum Tafelberg Nationalpark. Der Eintritt beträgt 135 Rand pro Person. Wenn du auf deiner Reise noch viele weitere Nationalparks besuchen möchtest, können wir dir den Kauf einer Wildcard empfehlen. Alle wichtigen Infos dazu findest du in diesem Artikel.

Die Entfernung zwischen dem Cape Point und dem Kap der guten Hoffnung beträgt nur ca. 2 Kilometer. Welchen der Orte du als erstes besichtigst, bleibt dir überlassen. Wir haben uns für den Cape Point (Spitze der Kap Halbinsel) entschieden. Parkflächen waren in ausreichender Anzahl vorhanden. Am Cape Point gibt es einen Leuchtturm mit fantastischem Rundumblick. An sich ist der Aufstieg über flache Treppenstufen überhaupt kein Problem, außer du bist am Vortag auf den Lion’s Head geklettert und hast  extremen Muskelkater in den Beinen, so wie wir damals 😉 Die Aussicht war toll, dennoch konnten wir sie nicht richtig genießen. Wahrscheinlich hatten wir eine äußerst ungünstige Uhrzeit abgepasst, denn es wimmelte nur so von Touristen. Die frühen Morgenstunden eignen sich bestimmt viel besser, um etwas am Cape Point zu verweilen.

Cape Point

 

Cape Point, Südafrika

 

Kap der guten Hoffnung – wo Vorstellung und Realität auseinander klaffen

Dass am Kap der guten Hoffnung nicht weniger Andrang herrschen wird, konnten wir uns schon denken, das Ausmaß hat uns dann doch etwas die Sprache verschlagen. Als wir unser Auto parkten, sahen wir schon die endlos lange Schlange vor dem kultigen Schild anstehen. Klar, denn jeder will seinen Mitmenschen ein Bild vom Kap der guten Hoffnung präsentieren und das am besten mit einer Auswahl an verschiedenen Posen 😉

Uns war der Menschenauflauf ziemlich unangenehm und wir suchten nach dem Schnappschuss mit unserer *Spiegelreflexkamera* sofort das Weite. Auf den zwei Bildern kannst du gut den Unterschied zwischen der Realität und den erkämpften Fotos, die dann schließlich bei Instagram etc. landen sehen. So weißt du immerhin schon einmal, was dich am Kap der guten Hoffnung wirklich erwartet. Was sich dort zur Hauptreisezeit abspielt, wollen wir lieber nicht wissen.

 

Kap der guten Hoffnung, erkämpftes Einzelbild

 

Kap der guten Hoffnung, erkämpftes Einzelbild

 

Fazit: Das Kap der guten Hoffnung ist einfach Kult und gehört zu einer Rundreise dazu. Wenn du vorher weißt, was da auf dich zukommt, bist du weniger enttäuscht. Vielleicht hast du bei deinem Besuch am Kap der guten Hoffnung auch mehr Glück als wir oder warst du schon dort und kannst uns von deinen Erfahrungen berichten?

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