Tagestour vom Norden in den Süden Bali’s

Tagestour inkl. Hotelwechsel vom Norden in den Süden Bali’s

Du suchst nach einer Inspiration für die ultimative Rundreise Route durch Bali? Dann schau dir unsere Tagestour von Nord nach Süd (Pemuteran nach Sanur) mal genauer an.

Einen Hotelwechsel kannst du übrigens immer prima nutzen, um auf der Wegstrecke ein paar Sehenswürdigkeiten  abzuklappern. Somit sparst du Geld, da du den Transfer ohnehin bezahlen musst und Zeit, weil du so viele Dinge an einem Tag sehen kannst. Weitere nützliche Tipps für die Vorgehensweise bei der Planung einer Rundreise auf eigene Faust findest du hier.

Pura Ulun Danu Bratan


Zuerst besichtigten wir den Pura Ulun Danu Bratan (kurz Bratan Tempel) auf dem gleichnamigen See. Der Eintritt kostet regulär 30.000 Rp. pro Person aber mit dem richtigen Tourguide ist noch etwas Verhandlungsspielraum möglich 🙂 (Wobei die Eintrittspreise wirklich sehr günstig sind). Die Anlage ist täglich von 07:00 Uhr bis 19:00 Uhr geöffnet. Der Tempel zählt zu einem der bedeutendsten und ist ein beliebtes Fotomotiv. Hier haben wir mit unserer *Kamera* sehr schöne Bilder gemacht. Der elfstufige Schrein ist der Seegöttin geweiht. Die Balinesen bitten hier in zahlreichen Zeremonien um ausreichend Wasser zur Bewässerung ihrer Reisfelder. Bei diesem Tempel ist das Tragen eines Sarongs für Besucher keine Pflicht.

Unser Eindruck von der Anlage: Schon bei der Ankunft und den vielen Autos auf dem Parkplatz war uns klar, dass der Bratan Tempel ein absoluter Touristenmagnet ist. Scharen von Menschen schoben sich durch das Tempeleingangstor. Die Atmosphäre war nicht wirklich entspannt doch umso weiter wir um den kleinen See herum liefen, umso weniger Menschen wurden es und dazu war das Fotomotiv aus dieser Perspektive viel schöner. Für den Bratan Tempel solltest du ca. 1 Stunde einplanen, wenn du auch etwas über die Bedeutung des Tempels erfahren möchtest.

Obwohl wir in vielen Ländern ohne Guide unterwegs waren, können wir dir auf Bali nur raten dich von einem Balinesen begleiten zu lassen. Der Hinduismus ist unglaublich spannend aber auch nicht ganz leicht zu verstehen. Die vielen Feinheiten, wie das gespaltene Eingangstor und die Bedeutung der farbigen Stoffe an den Tempeln wirst du allein nicht erfahren. Von Tag zu Tag und von Tempel zu Tempel kannst du mit deinem Guide dein Wissen erweitern und dich in die balinesischen Bräuche hineinversetzen.

Pura Ulun Danu Bratan

 

Die bekanntesten Reisterrassen auf Bali – Jatiluwih


Der Reisanbau spielt in Bali eine sehr große Rolle. Abgesehen von dem wirtschaftlichen Nutzen sehen die Reisterrassen einfach nur wunderschön aus. Die saftig grüne Farbe und die stufig angelegten Felder ergeben ein tolles Bild. Wir parkten unser Auto und spazierten gemeinsam mit unserem Guide eine Stunde durch die Felder. Wir konnten Bauern bei ihrer Arbeit beobachten und kletterten die Terrassen empor – Vorsicht Rutschgefahr! Mit unserer *Drohne* machten wir tolle Luftaufnahmen. Auch hier können wir dir die Tour mit einem Guide zu unternehmen. Er kann dir alles zum Thema Reis erzählen, vom Bewässerungssystem, dem Wachstum der Pflanzen, der Ernte und letztendlich dem Verkauf.

Spaziergang durch die Reisfelder von Jatiluwih

 

Der mit Abstand schönste Tempel auf Bali –  Pura Luhur Batukaru in Tabanan


Wir hatten das große Glück eine Zeremonie im Tempel miterleben zu dürfen. Die Balinesen sind sehr aufgeschlossen und nehmen es auch nicht übel, wenn man sie während ihrer Zeremonie fotografiert. Sie freuen sich sogar, wenn man sich als Tourist für ihre Religion und Bräuche interessiert. Sie sind stolze Hindus und das soll ruhig jeder wissen und mit eigenen Augen sehen. Wenn du mehr über den Hinduismus erfahren möchtest, dann schau mal hier vorbei.

Es ist natürlich trotzdem Zurückhaltung geboten und wie immer sollte man auf die richtige Kleidung achten (ein Schulter bedeckendes Oberteil und ein Sarong). Übrigens wird der Sarong bei Frauen anders gebunden als bei Männern. Achte mal darauf wenn du vor Ort bist. Bei Männern befindet sich der Knoten mittig des Körpers und bei Frauen auf der linken Seite. Achja und noch etwas Kurioses:  Menstruierende Frauen dürfen während dieser Zeit keine Tempelanlagen betreten! Die Einheimischen nehmen das sehr ernst!

Uns hat der Batukaru Tempel sehr gut gefallen. Die Figuren und Schreine waren von Moos überzogen und durch die grünen Farbakzente wirkte alles etwas mystisch und sehr spirituell. Die Tempelanlage ist definitiv einen Besuch wert. Wir waren zu dieser Zeit sogar die einzigen Touristen. Nach dem Bratan Tempel eine wunderbare Erfahrung ungestört die Anlage anzuschauen.

 

Eingangstor Pura Luhur Batukaru – Dschungel Tempel

 

Butterfly Park, Tabanan


Zum Schluss besuchten wir den Butterflypark, welcher in unmittelbarer Nähe zum Batukaru Tempel liegt. Der Eintritt ist verhältnismäßig teuer (85.000 Rp.). Im Park gibt es nicht nur verschiedene Schmetterlinge zusehen, sondern auch noch andere Insekten wie z. B. riesige Stabheuschrecken. Aber nimm dich in Acht, sonst hast du schneller so ein Tier auf dir sitzen als dir lieb ist 🙂 . Da wir solch einen Schmetterlingspark bereits in Mexiko besucht hatten, war es für uns nichts Neues. Es ist kein MUSS den Park zu besichtigen. Wenn du dich für die Entstehung der Tiere und deren Entwicklung von einer Raupe zum Schmetterling interessierst, wird dir der Butterfly Park alle wichtigen Informationen liefern. Besonders für Kinder ist der Park sicher spannend und er ist auch optisch ganz hübsch angelegt.

Butterfly Park Bali

 

Von Tabanan aus ging es nach Sanur zu unserem Hotel, dem Segara Village. Unterwegs machten wir noch an einem Warung Halt. Für uns gab es Nasi Goreng ohne Ei. In der Ablage lagen vergammelte Eier mit gefühlten 100 Fliegen darauf und streng riechender Fisch. Unser Guide erklärte uns, dass die Balinesen die Eier und den Fisch vergammeln lassen, um sich teure Gewürze zu sparen – ein arme Leute Essen sozusagen. Für uns Touristen würde so eine Mahlzeit aber mit Sicherheit für schnelle Erleichterung über diverse Körperöffnungen sorgen 😉

 

Ankunft in Sanur – Hotel Segara Village


Als wir dann die Straßen von Sanur erreichten, waren wir etwas enttäuscht. Es war ziemlich viel los und von der balinesischen Gemütlichkeit war nichts zu spüren. Unser Hotel – das Segara Village– war sehr modern aber irgendwie auch kühl und nicht authentisch. Die Mitarbeiter waren eher unfreundlich.

Der Kontrast zwischen dem ursprünglichen Pondok Sari im Norden und dem Segara Village hätte größer nicht sein können. Ein regelrechter Schock für uns. Auffällig war, dass das Hotel bei den typischen Pauschaltouristen hoch im Kurs stand. Bereits früh gegen 07:00 Uhr waren die Pool Liegen mit Handtüchern „reserviert“. Die Preise in den zugehörigen Restaurants waren extrem hoch. Der Strandabschnitt war so schmutzig, dass wir nicht einmal im Meer baden waren. Dafür war der Infinity Pool der Anlage recht schön. Im Allgemeinen war das Hotel schon ganz nett, nur vermissten wir die besondere Atmosphäre.

 

Infinity Pool Segara Village Sanur

 

 

Unsere Tagestour in Bildern

 

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Du interessierst dich für eine Tagestour im Süden von Bali und willst die bekannten Meerestempel Tanah Lot und Uluwatu besuchen? Hier geht’s zu unseren Tipps für einen entspannten Tempel- und Beach Tag im Süden.

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