Top Highlights im Süden von Bali

Unterwegs in Bali’s Süden – Tanah Lot Tempel, Dreamland Beach, Padang-Padang Beach, Uluwatu Tempel

Mit einem Tagesausflug im Süden von Bali kombinierst du faszinierende Tempel und Traumstrände in Perfektion. Hier kommen unsere ultimativen Tipps.

 

Tanah Lot Meerestempel


Früh morgens um 07:30 Uhr wurden wir von unserem Tourguide am Hotel in Sanur abgeholt. Zuerst wollten wir den Touristenmagnet schlechthin besuchen – den Tanah Lot Meerestempel. Ursprünglich wollten wir den Tempel bei Sonnenuntergang besuchen, davon hat unser Guide aber direkt abgeraten.  Laut seiner Aussage pilgern so viele Touris vor Sonnenuntergang zum Tanah Lot Tempel, dass der Hin- und Rückweg durchaus 4 Stunden und länger dauern kann, auch weil der Weg zwangsläufig durch Denpasar führt, wo immer ein hohes Verkehrsaufkommen herrscht. Das war es uns dann doch nicht wert und wir beschlossen den Tempel als erstes zu besichtigen.

Nach einer knappen Stunde Fahrt hatten wir unser erstes Tagesziel erreicht. Bei Ebbe kannst du übrigens  zum Tempel laufen. Das war uns nicht vergönnt, wobei wir uns einig sind, dass der Tanah Lot gerade bei Flut toll in Szene gesetzt wird und die hohen brechenden Wellen eine perfekte Symbiose mit dem Tempel ergeben. Wir hatten natürlich auch unsere *Drohne* dabei und wollten sie fliegen lassen.

Uns wurde vom Wachpersonal mitgeteilt, dass wir die *Drohne* nur gegen eine Gebühr von umgerechnet 80,00 € steigen lassen dürfen. Wir konnten unseren Ohren nicht trauen – 80,00 €? Ziemlich übertrieben oder was meinst du? Unser Fahrer versuchte den Preis zu drücken, leider ohne Erfolg. Das gleiche Szenario ereilte uns am Nachmittag übrigens nochmal im Uluwatu Tempel. Also blieb die Drohne im Rucksack! Immerhin hatten wir unsere *GoPro Actioncam* dabei und konnten ein paar schöne Videoaufnahmen machen.

Uns hat der Tanah Lot Tempel unwahrscheinlich geflashed. Am Morgen hielten sich die Besucher auch noch in Grenzen. Gefällt dir der Tanah Lot auch so gut wie uns?

Das Bild ziert jetzt übrigens unsere Wand im Wohnbereich 😉

Tanah Lot Tempel, Bali

 

Tanah Lot Tempel – einfach wunderschön

 

Dreamland Beach


Für uns ist Bali nicht das typische Reiseziel wenn man auf Traumstrände aus ist. Dennoch gibt es ein paar wirklich schöne auf der Insel. Man muss nur wissen wo 🙂

Bei unseren Internetrecherchen stolperten wir immer wieder über den Dreamland Beach mit seinem puderweißen Sand und den hohen türkisfarbenen Wellen. Den wollten wir uns anschauen. Gesagt getan. Wiedermal verschätzten wir uns mit der Fahrtzeit vom Tanah Lot zum Strand gehörig. Bei Google Maps wurde uns eine Fahrtzeit von 1.5 Stunden angezeigt, letztendlich wurden über 2 Stunden daraus. Die Fahrt durch Kuta war ziemlich nervenaufreibend. Wir hatten das Gefühl, die Insel platzt aus allen Nähten. Für uns würde Kuta schon allein deswegen nicht als Reiseziel in Frage kommen.

Am Parkplatz mussten wir 15.000 Rupien Eintritt entrichten und wurden mit einem kleinen Mini Bus zum Strand gefahren. Der Weg zum Strand war nicht besonders ansehnlich. Graue, mit Graffiti besprühte Betonmauern säumten den Weg. Die sanitären Anlagen waren leider auch nicht mehr im besten Zustand. Lustig war auch, dass wir uns das Toilettenpapier vorn an der Kasse abzupfen mussten 🙂 Die Geschichte mit den öffentlichen Toiletten, besonders in Asien, ist eh so ein Ding für sich. Letztendlich erfüllen sie auch ihren Zweck.

Unten am Strand angekommen, änderte sich unsere Meinung nur bedingt. Die Wellen waren riesig und sehr schön anzusehen aber zum schwimmen absolut ungeeignet und sicher auch sehr gefährlich. Wir kletterten auf einen Felsvorsprung und verliebten uns in die schöne Aussicht von oben. Hier konnten wir ungestört unsere *Drohne* steigen lassen und den Moment genießen.

Direkt am Strand hielten wir uns nicht besonders lang auf. Es war bereits gegen Mittag und die Touris kamen in Strömen, um sich vor den “Big Waves” ablichten zu lassen und wenn die Chinesen einmal mit dem Selfi Stick anfangen, dann ist so schnell kein Ende mehr in Sicht – du kennst das bestimmt 😀

Aber auch wir konnten es nicht lassen und mussten von den riesen Wellen ein paar Fotos knipsen 😉

Dreamland Beach Bali

 

Big Waves am Dreamland Beach Bali
Hohe Wellen am Dreamland Beach Bali

 

Nach nur einer Stunde machten wir uns auf den Rückweg und weckten unseren Fahrer, der gerade im Tiefschlaf versunken war 🙂

 

Padang-Padang Beach


Der bekannte Padang-Padang Beach aus dem Film Eat Pray Love war unser nächstes Ziel. Über eine enge Steintreppe durch Felsen gelangt man zum Strand herunter. Wir hatten sehr hohe Erwartungen an den Strand, da die Bilder im Netz doch wirklich vielversprechend aussahen.

Doch verdient der Padang-Padang Beach den übertriebenen Hype?

Die Kulisse ist wirklich ein Traum. Der Strand ist feinkörnig und weiß, das Meer leuchtet in türkis und lädt zum Baden ein. ABER der Strandabschnitt mit seiner Länge von ca. 150 Metern wirkt sehr beengend bei den Menschenmassen, die hier täglich hin pilgern. Und als wäre das nicht schon eng genug, tummeln sich auf diesem kleinen Fleck noch Verkaufsstände mit Sarongs und Verpflegung, wie Kokosnüssen, zu unverschämt hohen Preisen.

Wir hatten unsere Wertgegenstände bei uns und trauten uns nicht zur gleichen Zeit ins Wasser. Am Strand haben wir eine gerade so eine Handtuchbreite  Platz ergattert und so blieb die erhoffte Entspannung auch am Padang-Padang Beach aus.

Wenn du deinen Padang-Padang Moment etwas mehr genießen willst als wir, solltest du möglichst früh zum Strand gehen. Dann hast du eventuell Glück und kannst ein paar entspannte Minuten oder Stunden an diesem schönen Ort verbringen. Sicherlich hängt die Besucherzahl auch vom Reisemonat ab. Wir waren Ende Oktober auf Bali, wo es schon deutlich entspannter zugeht. Wie kuschelig es in den Monaten der Hochsaison am Padang Padang wird, möchten wir uns nicht vorstellen 🙂

Padang-Padang Beach Bali

 

Uluwatu Tempel & freche Affen


Unser letztes Highlight des Tages war der Besuch des Uluwatu Meerestempels. Dieser liegt nur knappe 4 km entfernt vom Padang-Padang Beach. Somit ist eine Kombination dieser 2 „Sehenswürdigkeiten“ perfekt.

Unser Guide warnte uns bereits vor, dass die Affen rund um den Uluwatu Tempel recht aggressiv seien und wir gut auf unsere Wertgegenstände aufpassen sollen. Da wir am Nachmittag den Tempel besuchten, hielt sich die Affenplage aber glücklicherweise noch in Grenzen. Die frechen Dinger kommen bevorzugt erst gegen Abend zum Touristen terrorisieren 🙂 Wie bereits erwähnt, blieb es uns auch hier verwehrt unsere *Drohne* steigen zu lassen, da uns eine Gebühr in Höhe von umgerechnet 80,00 € einfach nicht als gerechtfertigt erschien. Wir hatten schon in Erwägung gezogen, sie ein Stück abseits heimlich steigen zu lassen, doch da machten uns die Affen einen Strich durch die Rechnung .Die kleinen Biester stürzen sich auf alles, auch unsere Wasserflasche war heiß begehrt und unsere Drohne wollten wir nicht wirklich an die Monkey Familie verleihen 🙂

 

frecher Affe am Uluwatu Tempel
Affe am Uluwatu Tempel

 

Der Uluwatu Tempel ist ein sehr schönes Fotomotiv. Wir konnten uns nicht satt sehen. Hier hatten wir auch eine gute Uhrzeit erwischt. Es war verhältnismäßig wenig los und wir konnten in aller Ruhe Fotos knipsen und den Tempel bewundern.

 

Uluwatu Tempelanlage

 

wunderschön – Uluwatu Tempel Bali

 

Uluwatu Tempel Bali

 

Vor dem Eingang des Uluwatu Tempels säumen übrigens unzählige Verkaufsstände den Weg. Wenn du gern einen eigenen Sarong tragen möchtest und noch keinen besitzt, kannst du dir hier einen kaufen. Vergiss dabei aber nicht zu handeln. Mehr als 35.000 Rp. solltest du für einen Sarong nicht ausgeben! Hier erfährst du noch mehr über die Bedeutung der Tempel und den Hinduismus auf Bali.

 

 

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