Der Wat Pho Tempel in Bangkok

Bei den vielen Tempeln, die Bangkok zu bieten hat, stehst du vor der Qual der Wahl welcher auf deine Sightseeing Liste darf. Sehenswert sind sie sicher alle.

Wir haben uns für den Wat Pho Tempel mit dem großen liegenden Buddha entschieden. Um den gläubigen Buddhisten Respekt zu erweisen, solltest du dich an die Kleidungsvorschriften halten und deine Schultern und Beine bedecken. Wir haben viele Touristen gesehen, die das nicht getan haben und fanden das nicht gut. Vielleicht hast du die Möglichkeit einen Mönch beim Gebet zu sehen, bist hautnah dabei und genau deshalb solltest du auf die richtige Kleidung setzen.

Der Eintritt wurde laut Thaizeit im Jahr 2015 von 100 Baht auf 200 Baht erhöht (Wir haben im März 2015 noch 100 Baht gezahlt). Die Einheimischen zahlen keinen Eintritt.

Es lohnt sich trotzdem den Tempel zu besuchen und 200 Baht (ca. 5 €) sind für so eine imposante Anlage durchaus noch akzeptabel. Uns hat es sehr gut gefallen. All die kleinen Details, die verarbeiteten Mosaiksteine und das viele Blattgold lassen den Tempel majestätisch anmuten und der liegende vergoldete Buddha mit seiner Länge von 46 Metern hinterlässt einen bleibenden Eindruck.

Buddha Wat Pho Tempel Bangkok

 

Wat Pho Tempelanlage

 

Wat Pho Bangkok

 

Wat Pho Tempel, Bangkok-Thailand

 

Auf was solltest du bei einem Tempelbesuch achten?

Mit den 10 goldenen Tempelregeln (entnommen von Thaizeit.de) bist du bestens auf einen Besuch vorbereitet.

  1. Zunächst beachten Sie bitte unbedingt, dass Strandkleidung wie Shorts, Miniröcke oder tief ausgeschnittene T-Shirts in Thailands Tempeln nicht erlaubt sind. Die Schultern müssen bei Frauen bedeckt sein, bei Männern gehört zur angemessenen Kleidung eine lange Hose und ein langärmliges Hemd. Grundsätzlich gilt: Zu aufreizende Kleidung wird nicht gern gesehen.
  2. Thailändische Tempel dürfen nicht mit Schuhen betreten werden. Man kann diese am Eingang (meist in Schuhständern) stehen lassen.
  3. Gläubige beten jederzeit und stundenlang. Lautes Sprechen oder unnötiges Umherwandern wird als störend empfunden.
  4. Wer selber beten möchte, sitzt niemals mit ausgestreckten Beinen, sondern nur im Schneidersitz oder auf Knien auf dem Boden. Auf keinen Fall streckt man der  Buddha-Figur  oder den Mönchen seine (unreinen) Füße entgegen. Dies gilt als ausgesprochen unhöflich.
  5. Fotografieren ist möglich, dennoch sollte man einen Mönch vorher um Erlaubnis fragen.
  6. Ein Mönch ist mit größtem Respekt zu behandeln und darf niemals von einer Frau berührt werden.
  7. Eine Frau muss außerdem mindestens einen Meter Abstand zu ihm halten und darf ihm auch nichts direkt überreichen.
  8. Zur Begrüßung eines Mönchs verbeugt man sich mit einem “Wai”. Hierzu werden die Hände vor dem Gesicht wie zum Gebet gefaltet.
  9. Respektloses Verhalten gegenüber einem Buddha-Bildnis ist ein Verbrechen und wird geahndet. Hierzu gehören auch das Klettern auf Statuen, das Berühren von Artefakten und Reliquien und das Veralbern religiöser Abbildungen.
  10. Die meisten Mönche in Thailand sind Bettelmönche. Zu den täglichen vier Handlungen gehören Almosensammeln, Meditation, Beten und das Studium von Buddhas Lehren. Kommen Sie vor der Mittagszeit in den Tempel, wenn Sie die Mönche “erleben” wollen. Bringen Sie wenn möglich eine Gabe mit. Bei großen Tempeln kann man die gelben “Almosen-Eimer” außerhalb des Tempels kaufen.

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